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7 Jahre 7 Monate her #95481 von lucksi
Tales of Graces f wurde erstellt von lucksi
Hossa,

wie man von meiner Trophycard sehen kann, spiele ich ja jeden Scheiß, aber manchmal kommt einem ja auch ein gutes Spiel in die Hände. Und dazu zählt Tales of Graces auf jeden Fall.

Ich weiß, mit Rollenspielen haben die meisten das hier nicht so, aber man kann ja trotzdem was drüber schreiben.

Ich habe das Spiel grade zum ersten Mal durch, was natürlich nicht heisst, das es zuende ist. Jetzt gibts noch Extradungeons zu erforschen und man könnte auch seine hochgelevellten Leute in ein New Game+ mitnehmen. Laut Speicherstand habe ich 96 Stunden in der Welt verbracht. 96 Stunden und null Abstürze, was ja heutzutage schon unnormal ist.

Grafisch ist das Spiel nicht der Hammer. Es ist eine Umsetzung von der Wii Konsole (und nicht von der WiiU Konsole) und die hat ja nun mal nicht grade viel Grafik Power. Trotzdem ist es gutanzusehen und die Welt sieht ordentlich aus. Alles in 3D, ausser die Skits (zu denen später mehr), die sind mit gezeichneten Figuren gemacht. Also erwartet nicht Final Fantasy Qualität.

Was das Spiel von anderen unterscheided ist die Synchro (nur englisch, k.A. ob die ingame Texte auf deutsch sind; ich spiele nur auf englisch) und die generelle Übersetzung. Die Übersetzung ist nicht von jemanden einfach übersetzt, so das manchmal Zusammenhang fehlt, sondern eindeutig von Leuten gemacht, die Muttersprachler (oder sehr nahe) sind und den Zusammenhang der Texte kennen wenn das Localisation Team nicht sogar testgespielt hat, wonach es aussieht. Die Synchro ist genausogut wie die Übersetzung, passt wirklich zu den Charaktern.

Etwas weiteres sind die total optionalen Skits, kleine Sketche die nicht von alleine abgespielt werden, sondern nur wenn man sie per Tastendruck (select) startet. Die geben einem meistens Hintergrund Informationen oder sind einfach nur herrlich schräg. Davon gibt es knapp 400 Stück.

Schwierigkeitsgrad: Es gibt 6 verschiedene. Macht euch das Spiel so einfach oder schwer wie ihr wollt.

Kampfsystem: Hier liegt die Stärke des Spiels. Man kann mit maximal 4 Leuten in den Kampf ziehen und die Steuerung von dreien übernimmt die KI. Mann kann der KI aber auch Vorgaben machen wie die Leutchen zu steuern sind. Ob sie nu per Magie oder mit den Waffen angreifen sollen, ob sie andere heilen sollen und wenn ja ab welchem Prozensatz, welche Gegner sie angreifen sollen wie zum Beispiel immer die schwächsten zuerst oder alle auf den gleichen ect. Oder man überlässt einfahc alles der KI, das geht auch.

Story: Naja, extrem voraussehbar. 0815 Rette die Welt Zeugs. Wie fast jedes RPG. Aber ein RPG in dem ich nicht die Welt retten muß, ist wie ein Shooter wo ich nicht irgendwelche Bösewichte oder Andersgläubige oder Zombies abbalern muß.

Sonstiges: Speicherpunkte. Kennt das noch jemand von früher? Das man nur an bestimmten Stellen speichern kann? Ja, das hat das Spiel auch. Gut, diese sind wirklich großzügig verteilt in der Welt/Dungeons, aber ich habe mich leider an autosaves gewöhnt und das hat das Spiel absolut nicht. Ich wiederhole, das Spiel hat keine autosave Funktionalität. Und wenn man mit der kompletten Truppe im Kampf stirb, dann gibt es -bis auf bei den wenigen Bosskämpfen- auch keinen Neuversuch. Dann darf man den letzten Spielstand laden und ich habs mal geschafft innerhalb von 3 Sekunden ausgelöscht zu werden auf höschster Schwierigkeitsstufe und mein letzter Spielstand war von Gestern Abend. Mein Kommentar war ein sehr lautes FUCK wie man sich wohl vorstellen kann.

Auch noch positiv ist, das die Leute, die nicht mit im Kampf sind, die gleichen Erfahrungspunkte kriegen und man so nicht jeden leveln muß.

Also mir hat das Spiel richtig Spaß gemacht und kann es nur empfehlen. Aber es ist wie immer nur meine Meinung und für jedermann ist das Spiel bestimmt nicht. Es ist nicht Final Fantasy, aber im Gegensatz zu den aktuellen Final Fantasy Teilen werde ich mich in nem Monat noch an dieses Spiel erinnern und nicht alles vergessen haben.

GT garage

Dateianhang:

The internet was invented by the american military back in the late 60s. It was designed to be a durable, scaleable, decentralized information delivery system, so that in the event of a nuclear attack, american military leaders would still have access to pornography.

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